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Aktuell
Aktuell 12. Oktobr 2009
Ich bin in der Schweiz angekommen, mit Hund und Gepäck.
Ich geniesse das Haus und die Kälte. Jetzt gilt es, mein Haus wieder
in Besitz zu nehmen. Vieles suche ich und finde es noch nicht. Von vielem,
das ich finde, wusste ich nicht einmal mehr, dass ich es besitze. Jetzt gilt
es, meine gualtemaltekischen Kostbarkeiten in meine Schweizer Heimat zu integrieren.
Ob sich wohl meine Mayamasken mit den Wallisermasken verstehen.
Ich denke oft an Cahabón und Guatemala und hoffe, dass meine Arbeit
Früchte trägt und die Schule die Projekte der Familiengärten,
Kleintiermedizin, Backen und Kommerzielisierung weiter führt. Ich werde
im Frühling aller Wahrscheinlichkeit nach eine Pfarreileitung übernehmen.
Aktuell 1. Oktobr 2009
Ich bin am Aufräumen, Wegwerfen, Packen, Verschenken,
Abschied Nehmen - traurig so viel Freunde zurückzulassen - freue mich
auf die Schweiz, mein Haus, die FreundInnen, den Schnee - eine Zerreissprobe.
Ich werde einen meiner Hunde mitbringen, ob er einen Kulturschock haben wird?
Die Hundekommunikation funktioniert hier anders.
Ich habe versucht alles so zurückzulassen, dass es weiter funktioniert
- die Gärten, Impfen und Basismedizin für Hühner und Schweine,
bessere Ernnährung, das Backen von Brot und Kuchen, die Kommerzialisierung.
Es tut trotz aller Freude auf die Schweiz sehr weh.
Ich hoffe, bald viele von Euch in der Schweiz und Europa zu sehen oder
zu hören.
Aktuell 15. April 2009
Ich bin immer noch in Cahabón. Wir sind im Februar
in die neue Produktionsstätte eingezogen. Bis dahin, haben wir in meinem
Häuschen produziert und verpackt. Jetzt haben wir recht viel Maschinen
und auch etwas mehr Platz. Ab nächster Woche werden wir auch noch ein
eigenes Lager haben.
WO WIR ARBEITEN
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In diesem Gebäude produzieren
und arbeiten wir seit mitte Februar 2009
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Raum 2 mit Tisch, Trocknungsanlage
und Gestell
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Raum 2 mit Kleiderablage
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Raum 1 - hier produzieden
und verpacken wir das Meiste
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Raum 1 - Röstmaschine links
für Kakao, Zimt usw und Mühle rechts
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Am Arbeiten - 2 Frauen - Rosa
und Brenda und die Koordinatorin Luki beim Formen und Verpacken von Cocos-Schokolade
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Unser Marktstand in Salamá
mit den unseren Produkten
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Unser Marktstand in Salamá
mit unseren Produkten
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EINIGE UNSERER PRODUKTE
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Zimt gemahlen
30 g
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Zimt -Stangen
16 g
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Zimt gemahlen
1 Pfund
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Zimt-Stangen
halbes Pfund
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Chili
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Chili Paste
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Pfeffer Körner
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Pfeffer gemahlen
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Nägeli
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Schoggi zum Essen - 8 verschiedene
Sorten - mit Zimt, mit Sesam, mit Mais, mit Chili, mit Coco, mit Zitrone,
mit Macadamia-Nuss
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Schoggi zum Trinken - mit Zimt,
Cardamomo, pimienta Gorda, Pfeffer, Vanille und auch Schoggi ohne Zucker
fpr Diabetiker
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Maniok-Mehl für die Zubereitung
eines Getränkes
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Karkadentee
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Chili, Chili gemahlen, Pfeffer,
Pfeffer gemahlen, Zimtstangen, Zimt gemahlen in je 12 Säckchen à
Q 0.80 (rund Sfr 0.10)
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Zimtsirup - dank Rezept von Siroupier Bern
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Zimtstange ca. 40 cm lang
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Aktuell 1. November 2008
Ich bin wieder zurück in Cahabón. Wir werden
anfangen für die Weihnachtszeit zu produzieren. Vor allem Schokolade
zum Essen und zum Trinken.
Aktuell 1. September 2008
Schon wieder Zeit um in die Schweiz zu fahren. Einiges zu
erledigen, FreundInnen besuchen und einfach einmal Ferien machen. Viel haben
wur gearbeitet. Ich habe schon seit einiger Zeit von meiner Arbeit mit den
Familiengärten, den Frauen in den Dörfern und den Promotorinnen
zu einem neuen Arbeitsfeld gewechelt.
Kommerzialisierung.
Wir versuchen die hier angebauten Produkte zu verabeiten und zu verkaufen.
Dazu gehören Kakao, Chili, Zimt, Pfeffer, Nägeli, Gelbwurz (Grundgewürz
für Curry), Karkadentee, Maniok, Süsskartoffeln, Taro, Achiote,
Sesam und Noni (Frucht für Medizinal-Saft). Wir sind stets am Entwickeln
von neuen Produkten und am Verbessern bestehender Produkte.
Aktuell 31. Dezember 2007
Ende Jahr, Zeit der Rückbesinnung und Zeit zum vorwärts
schauen. Die Änderungen in Cahabón gehen rasend vor sich.
Die Menschen haben viel aufzuholen. Aber der Konsumismus reitet mit. Die
Menschen wollen auch teilhaben am Reichtum und so kaufen sie die angebotenen
meist chinesischen Billigstwaren, Kleider, Spielsachen, Gebrauchsgegenstände,
die nach kurzer Zeit ausgedient haben. Taxis und viele Kleinbusse machen
das Leben zwar etwas angenehmer für Menschen, die weit weg wohnen, verteuern
dieses aber auch.
Die Lebensmittelpreise schnellen in die Höhe. Auch die Grundnahrungsmittel.
Andererseits steigen auch die Preise für Kardamom ( von ca. Sfr 0.10
auf fast Sfr 1.00 für ein halbes Kilo) , Kaffee und Kakao. Diese steigenden
Preise für die Produzenten macht aber niemals die Erhöhung der
Kosten des Lebens wett. In den 4 Jahren, die ich hier bin, hat sich der Preis
des Benzin mehr als verdoppelt. Und da hier keine Kontrolle, geschweige denn
ein Preisüberwacher existiert, werden die Preise zum Beispiel des Benzins
am selben Tag erhöht, an dem der Weltmarktpreis des Benzins erhöht
wird - ob Reserve vorhanden oder nicht, spielt eine Rolle. Es scheint auch,
dass die meisten Tankstellen eine Preisabsprache haben. Nur wenige Tankstellen
gibt es, die da ausbrechen. Mit den steigenden Benzinpreisen werden fast
alle anderen Preiserhöhungen gerechtfertigt - Strom, Gas, Lebensmittel,
Transport. Die Löhne der Arbeiter aber steigen kaum. Und so leiden
wieder einmal die Armen und die Arbeiterklasse unter den hohen Preisen des
Lebens.
2008 übernimmt eine neue Regierung das Ruder. Viele Hoffnungen
auf Besserung gibt es nicht, aber wer weiss, vielleicht hat das guatemaltekische
Volk für einmal etwas mehr Glück mit seinen Regierenden.
Und so fangen wir mit verhaltener Hoffnung auf strukturelle Verbesserungen
das neue Jahr an.
Mit den allerbesten Wünschen auch für Euer alle für das
neue Jahr 2008.
Aktuell anfangs Juni 2007
Die Zeit geht im Flug vorbei. Viel Neues ist entstanden
hier in Cahabón - einiges haben wir nicht geschafft, wie wir uns
das vorgenommen haben.
Neu dazu kommt jetzt die Kommerzialisierung von einigen Produkten,
die in Cahabón produziert werden wie Zimt, Pfeffer, Schokolade,
Maniok und weiteres.
Am 17. Juli werde ich in die Schweiz fliegend da 2 Monate bleiben.
Ausruhen, nach dem Haus schauen, Leute treffen, das Jubiläum von
Fidei Donum (www. fidei-donum.ch), Vorträge halten und Geld sammeln.
Ich hoffe, ich werde viele von Euch treffen.
Aktuell anfangs Juni 2006
Am 6. Juni fliege ich wieder zurück nach Guatemala. Ich danke
allen für die zahlreichen Begegnungen und die grosszügigen
Spenden. Sie haben mich in meiner Arbeit gestärkt und Mut gemacht.
Wie immer hat es lange nicht für alles gereicht, das ich mir
vorgenommen habe. Ich werde noch einige wenige Tage in der Hauptstadt
bleiben und so versuchen, wenigstens die Homepage auf den neusten Stand
zu bringen. Danach werde ich mich wieder in die Arbeit in Cahabón
stürzen und die Wärme, die ich hier meist vermisst habe geniessen
oder mich wieder nach der Kühle der Schweiz sehnen. So ist eben
das Leben.
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Sommer. Bis nächstes
Jahr.
Aktuell mitte April 2006
Vom 21. April bis 6. Juni 2006 werde ich in der Schweiz
sein.
am 6. Mai in Spiez in der Pfarrei Bruder Klaus
am 12. Mai in Biel in der Pfarrei Santa Maria
am 27./28. Mai in der katholischen Pfarrei Arth
In dieser Zeit werde ich die Homepage aktualisieren und auch die
neusten Fotos aufschalten. Vieles ist neu am Entstehen in unserer Arbeit.
Neben den 160 Familiengärten, die wir zur Zeit betreuen,
arbeiten in Chiacach 16 SchülerInnen der 7.-9. Klasse mit
einem Familiengarten. Im Dezember fingen sie mit dem Bau eines
grösseren Fischteiches an. Seit dem 3. April füttern und betreuen
sie 300 Fische. In Chaslau lernen 12 Frauen weben. In Chatela haben
wir zusammen mit den Frauen eine Salbe auf natürlicher Basis gegen
Fusspilz hergestellt. In El Carmen lernten die Frauen eigenes Hühnerfutter
herzustellen. Im Radio stahlen wir monatlich ein neues Rezept mit
einheimischen Blatt-Gemüsearten aus. So machen wir kleinste Schritte
in Richtung einer Verbesserung der Nahrungssituation aber auch der Gesundheit.
Ich hoffe, dass ich viele von Euch sehen oder wenigstens hören
kann und freue mich auf viele Begegnungen in der Schweiz.
Ich hoffe bis bald. Helen
Aktuell anfangs Juni 2005
Seit 12. Mai bin ich wieder in Cahabón.
Es ist heiss und trocken. Die Regenzeit lässt auf sich warten. Eigentlich
sollte schon seit Mitte Mai der Regen angefangen haben. Aber leider regnet
es kaum und ist viel zu heiss. Der Mais hat Schwierigkeiten zu keimen.
In Cahabón habe ich alles sehr gut angetroffen. Die Promotorinnen
haben sehr gut gearbeitet und mein Kollege Don Arnulfo, der in meiner
Abwesenheit die Promotorinnen chauffiert und begleitet hat, hat sehr
gute Arbeit geleistet. Es ist unwahrscheinlich, was in den Gärten
alles wächst, trotz der Trockenzeit: Rüebli, Kohl, Randen, Mangold,
Blumenkohl, Mostaza (Blattgemüse), Kohlrabiblätter, Bodenkohlrabi,
Blatt-Sellerie, Tomaten, Gurken, Portulak..... Die Frauen strahlen. Die
Kinder essen rohe Gurken und Rüebli... Es ist eine Freude, die strahlenden
Augen der Menschen zu sehen.
Neuere Fotos aus dem Prozess mit den Familiengärten
findet ihr hier, den neusten Bericht
hier.
Aktuell Mitte Februar 2005
Ich fliege am 13. Februar in die Schweiz. Ein
Abend in Uzwil, 2 Gottesdienste in Spiez, einkaufen, Nacharbeiten, Arzt,
Zahnarzt und so verfliegt die Zeit. Vom 3. Aprilbis 2. Mai bin ich mit
der Frauen-Kulturaustausch-Gruppe in Vietnam. Kennlernen anderer
Kulturen, Samensuche, Landwirtschaft, Gemüseanbau, Gerichte, Essen
werden wohl meine Hautinteressen sein. Dann 5 Tage in der Schweiz und
am 7. Mai geht es wieder zurück nach Guatemala.
Aktuell Ende Dezember 2004
Es ist kalt in Guatemala, in Cahabón
tagsüber um die 20 Grad und nachts bis 16 Grad - und das ohne
Heizung. Wenn die Sonne ein wenig durch den wolkenverhangenen
Himmel blickt, wird es für einen Moment etewas wärmer.
In Cobán, Guatemala Ciudad und den höher gelegenen Orten
ist es bitter kalt.
Am 3. Januar geht die Arbeit mit den Familiengärten weiter.
Vom 13. Februar bis am 2. April 2005 bin ich in der Schweiz und
über Zweisimmen zu erreichen.
Neuere Fotos aus dem Prozess mit den Familiengärten findet
ihr hier, den neusten Bericht
hier.
Aktuell anfangs September
2004
Im Moment sitze ich in Guatemala-Stadt, um die
Homepage zu aktualisieren und den Rundbrief zu schreiben. In Cahabón
komme ich zu nichts Derartigem mehr.
Seit anfangs März arbeite und wohne ich in Cahabón
und arbeite mit den Frauen - Familiengärten anlegen, Gemüse
kennen lernen, das neue Gemüse kochen lernen und vieles mehr -
einen ausführichen Bericht und viele Fotos findet Ihr hier und im neusten Rundbrief.
Aktuell Februar 2004
Ich sitze in Zweisimmen. Fast alles ist erledigt. Am 1. März
fliege ich wieder nach Guatemala.
Die aktuelle Lage:
Ich werde die nächsten 3 Jahre in der Landwirtschaftsschule in Cahabón mit arbeiten,
in einem separaten Prozess/Projekt, das
in der Landwirtschaftsschule integriert ist. Meine Aufgaben:
- Anlegen eines Modell- „Familiengartens“ mit verschiedensten
Gemüsesorten, Kräutern, Früchten und Heilkräutern
auf dem Gelände der Landwirtschaftsschule.
- Experimentieren mit verschiedensten Gemüsearten,
Früchten, Kräutern und Heilkräutern – wachsen sie überhaupt
befriedigend - Pflanzzeit, Schatten oder Sonne, wie viel giessen, wie
viel Dünger?
- Einarbeiten einer Gruppe von Schülern in Gemüse-
und Kräuteranbau – säen, Setzlinge, Bewässerung, Beschattung,
Düngen (organisch) und Bodenbearbeitung.
- Interessierten Müttern der 90 Schüler
im Anbau von Gemüse, Fruchtbäumen und Kräutern einführen
und ausbilden - säen, Setzlinge, Bewässerung, Beschattung,
Düngen (organisch) und Bodenbearbeitung. Anlegen von Familiengärten
neben den Wohnhäusern.
- Interessierte Frauengruppen aus den 160 Dörfern
im Anbau von Gemüse, Fruchtbäumen und Kräuter einführen
und ausbilden - säen, Setzlinge, Bewässerung, Beschattung,
Düngen (organisch) und Bodenbearbeitung. Anlegen von Gemeinschaftsgärten
und Familiengärten.
- Aufwertung der traditionellen Nahrungsmittel wie
Taro, Maniok, Kokos, Bananen, Paterna... mit Hilfe von neuen Koch-Rezepten
und anderen Anwendungen.
- Experimentieren mit neuen Kochrezepten – gemeinsam
mit den Frauen suchen nach neuen Rezepten – mit traditionellen Nahrungsmitteln
und den neu angebauten, noch nicht bekannten Gemüse, Früchten
und Kräutern.
- Kochkurse mit den neuen Kochrezepten.
- Herstellung und Verkauf von mindestens 2 Produkten
– im Moment im Gespräch sind verschiedene Pesto (Basilikum wächst
super in dem Klima) und Taro-Mehl.
Getragen ist das Projekt in Guatemala von Misereor Deutschland, das bedeutet:
Für mich einen Lohn in Guatemala, von dem ich dort bescheiden
leben kann, Unterkunft und Büro, 1 Pick-Up, eine 100% Angestellte,
die mich begleitet, übersetzt und mit mir mitarbeitet.
Meine Sozialkosten – PK, AHV, Krankenkasse, Unfallversicherung
– übernimmt die Dienststelle
Fidei Donum von der Schweizer Bischofskonferenz.
Einen Teil meiner weiteren Kosten in der Schweiz und in Guatemala
übernimmt für 1 Jahr die röm. kath. Gesamtkirchgemeinde
Bern.
Für meine Arbeit mit den Frauen bin ich auf Spenden angewiesen:
Samen, junge Fruchtbäume, Gartenwerkzeuge, Spritzkannen, Gartenzäune,
frauenspezifische Ausbildung der Frauengruppen wie z.B. Häkeln (ihre
traditionellen Blusen) oder Ausbildung für die Führung einer
„Frauenbank“ in den Dörfern..., Räume für die Frauenarbeit
in den Dörfern, Wasserleitungen zu den Häusern, bzw. den Gärten.....
Alle Spenden kommen ohne Abzüge den Projekten zu gute. Eine Abrechnung
erfolgt einmal pro Jahr an alle SpenderInnen.
Spendenkonto: PC 30-204733-6
Helen Hagemann, Guatesol, 3770 Zweisimmen
Danke allen, die mich hier in der Schweiz unterstützt
und ermutigt haben.
Aktuell -
5. Oktober 2003
Ich sitzte in Guatemala Stadt im Casa San Benito und überarbeite
die Seiten der Homepage. In Cahabón komme ich einfach nicht dazu.
Und es gibt vieles zu überarbeiten. Ich habe mich entschlossen,
für längere Zeit in Guatemala zu bleiben, falls es meine Gesundheit
auch weiterhin zulässt und ich das nötige Geld für meine
laufenden Kosten und für meinen Lebensunterhalt finden kann. Ich
habe deshalb mein Projekt neu
überarbeitet und dem angepasst, was ich hier vorgefunden habe. Einen
neuen Rundbrief möchte ich auch verschicken, damit alle über
meine Absichten informiert sind. Das Projekt in Purulhá, das die Gesamtkirchgemeinde
in Bern bezahlt hat, macht rasend schnelle Fortschritte. In kürzester
Zeit wurden dort Familiengärten in Terrassenform in den steilen Hängen
angelegt. Die Frauen sind fleissig am Arbeiten und am Säen. Ich war
einen ganzen Tag dort unterwegs und habe die grosse Arbeit der Menschen
bewundert. Ich arbeite ziemlich eng mit den Leuten in Purulhá
zusammen, da auch ich Familiengärten anlegen möchte. Allerdings
sind die Bedinungen grundverschieden. Huch - im Moment regnet es so stark,
dass man ausser dem Regen nichts mehr hört und kein Fenster mehr
dicht hält. Da es im Moment eher zu wenig regnet, ein Segen. Anfangs
November werden Vertreterinnen von Frauengruppen aus Purulhá uns
in Cahabón besuchen. Zusammen werden wir zwei Dörfer
besuchen und am 2. Tag kommen Vertreterinnen aus Cahabón in die
Schule um die Frauen zu treffen. Austausch - Kennen lernen der Schule
und der je anderen Lebenswirklichkeiten. Spannend, weil ich weiss, dass
kaum eine der Frauen aus ihrem Dorf allein herausgekommen ist - und Purulhá
ligt doch 170 km weit weg. Doch in beiden Orten wird q'eqchi' gesprochen.
Was ich in Cahabón so alles mache, könnt ihr im Rundbrief oder im Projekt nachlesen. Ich werde noch bis am
11.10. hier im Casa San Benito bleiben, und alles auch auf Home-Page
laden, dann gehts wieder zurück nach Cahabón. Übrigens
werde ich wirklich am 30. November zurückfliegen in die Schweiz,
wenn nichts Gravierendes dazwischen kommt. Vorher gibt aber noch viel zu
erledigen. Vor allem neue Aussaat, die Schüler lernen, wie man den
Garten wässert - hier fast jeden Tag nötig....
In Rabinal war ich auch - bei den Weberinnen. Leider ist bis
jetzt noch kein Auftrag reingekommen. Die 2 Gruppe der Weberinnen,
die die breiten Stoffe webt, hat im Moment einen Auftrag und ist nicht
in der Lage, weitere Aufträge anzunehmen. Neu auf der Home-Page sind
nun 3 Reisen nach Guatemala ausgeschrieben. Ich möchte versuchen,
mit Reiseangeboten einen Teil meines Lebensunterhaltes zu verdienen. Also
bitte NEU - NEU - NEU REISEN NACH GUATEMALA - eine ab 16. Dezember mit
Weihnachten in Cahabón und Neujahr im Regenwald von Tikal - Anmeldeschluss 10. November! - die 2. Reise ab 2.4.2004
mit Karwoche und Ostern an Orten, wo noch viel Bräuche gelebt werden
- Chichicastenango, Antigua und Rabinal - die 3. Reise ab 3. Juli mit
Hauptthema Mayareligion ist noch nicht ganz ausformuliert. Bitte schaut
doch mal rein und macht Reklame dafür. Die Reisen sind wirklich gut.
Ich wäre sehr froh, wenn die Reisen zustande kämen. Dann müsste
ich nicht soviel betteln. Ich werde bis zum 30. November noch einiges
unterwegs sein und dann in der Schweiz frieren, nehme ich an. Ich friere
ja schon hier in Guatemala Stadt. Ich hoffe Euch alle - oder wenigstens
einen Teil von Euch bald zu sehen. Liebe Grüsse. Bis bald Helen
4. Aufenthalt Seit 3. Juni bin
ich nun in Cahabón. Das Wetter - eigentlich müsste Regenzeit
sein, aber es regnet kaum.
Tagsüber zwischen 34 und 38 Grad, nachts zwischen 22 und
25 Grad. Dazu eine Luftfeuchtigkeit von 100%. Im morgen haben wir hier
immer Nebel.
In der Hauptstadt scheint es sehr viel zu regnen. Eine Auto-Unterführung
ist eingestürzt. Und Überschwemmungen sind an der Tagesordnung.
Seit meiner Ankunft bin ich fleissig am q'eqchi' lernen, jeden
Werktag eine Stunde Unterricht.
Doch als erstes habe ich mein Zimmer gestrichen - melone
und weiss - und mich eingerichtet. Scanner, Drucker und Laptop installiert
und die Bücher eingeordnet. Am 21. - 23. waren wir mit 2 Lastwagen
voll Schüler in Tikal - 2 Tage Fahrt, 1 Tag Tikal. Im ganzen 60
Schüler und 4 Lehrer haben dort ihre Wurzeln kennengelernt. Tikal,
im Norden von Guatemala gelegen, war eines der grössten Mayazentren
in seiner Blütezeit (250 - 900 n.Chr.). Unterdessen ist auch mein
Computer endlich so eingerichtet, dass ich über das Netz der Universität
Landívar in Cobán meine Homepage ohne grosse Probleme
aktualisieren und die Mails von Tisaclinet über Telefonleitung
abholen kann. Leider habe ich letztes mal einen Virus eingefangen, der
mir einiges kaputt gemacht hat, aber jetzt sollte alles wieder funktionieren.
Nur meine Steuererklärung musste ich löschen. Der Virusscanner
kam einfach nicht darüber hinweg. Neu auf der Homepage sind die
Produkte der Weberinnen der Kooperative Ixoquib
aj Keem aufgeschaltet. Auf der Seite der Landwirtschaftsschule
gibt es einige neue Fotos. Seit dem letzten Rundbrief findet ihr unter
Fotos
Rabinal viele neue Fotos, die alle durch einen Klick vergrössert
werden können mit vielen Erklärungen zu den religiösen
Sitten und Gebräuchen in Rabinal, unter Behindertenheim
Kinder Fotos, Geschichte und Interwievs mit einigen Kindern (siehe
auch 1. Aufenthalt). Mit dem Knopf (Frauengesicht) auf der Startseite
kommt ihr auf die Seite mit Frauengesichtern
- Frauengesichter voller Würde und Lebenserfahrung. Unter den
Fotos - Fotos
Guatemala findet ihr die Früchte der Cashew-Nüsse und
unter Rundbriefe den neusten Rundbrief.
3. Aufenthalt (ab 26.5.) in
Rabinal. Gemeinsam mit den Weberinnen werden wir ihre 2 Seiten aufbauen,
Texte, Geschichte und Fotos von ihren Produkten zu verkaufen. Irgendwann
gegen Ende der Woche werde ich dann nach Cahabón aufbrechen und
mich dort einrichten.
2. Aufenthalt: (19.-25.5)
im Casa San Benito in Gatemala Stadt. Aufarbeiten der Homepage und Übersetzung
der diversen Seiten auf spanisch. Kauf von Scanner und Drucker und jetzt
habe ich auch ein Handy! - oder Celular, wie es hier heisst. Allerdings
funktioniert es nicht in Cahabón, nur wenn ich anderswo unterwegs
bin 00502 892 28 12.
Das Geld von der Gesamtkirchgemeinde Bern für das Projekt
der Familiengärten
in Purulhá von Prodessa überbringen. Ihr glaubt gar
nicht, wie schwierig es ist, das Geld hier loszuwerden. Traveler-Checks
habe ich für die $5000.- Nur will keine Bank die Checks akzeptieren,
genauer, erst, wenn die unterschriftsberechtigte Person des Bankkontos
der Institution Prodessa in einem Brief mit den Checknummern, meiner
Pass-Nummer und meinem Namen bestätigt, dass sie die Verantwortung
übernimmt. Und diese Person war nicht anwesend (hat sich nach 2
Std. Warten herausgestellt!).Also muss die Übergabe 4 Tage verschoben
werden. (4 Tage später: Wir sind wieder auf der Bank, jetzt mit dem
verlangten Brief, den Checks und allen Ausweisen. Nur der zuständige
Herr auf der Bank ist erst nach einer Stunde auffindbar. Und jetzt fehlt
ein Stempel auf jedem Check, ein Stempel von Prodessa. Also ein Telefonanruf
in die Prodessa und jemand bringt eine halbe Stunde später einen Stempel
mit Stempelkissen! Aber jetzt dauert es nochmals eine halbe Stunde und einige
Unterschriften, bis ich das Geld endlich los bin. Heute wurde hier in der
Zeitung über einen Skandal berichtet. Der Vizepräsident hat zusammen
mit anderen noblen Herren 30 Mio US$ aus der einzigen Krankenversicherung,
die es hier gibt "geklaut" und ins Ausland verschoben. Mit grossen Beträgen
scheinen Bankgeschäfte einfacher zu sein!)
Aufs Schweizer Konsulat, mich anmelden und erfahren, dass die
USA unsere alten Schweizer Pässe (den ich gerade noch verlängert
habe) nicht mehr akzeptieren, weil sie nicht elektronisch lesbar sind.
Also - entweder einen neuen Pass bestellen - oder aber für die
Rückreise ein VISUM bei der amerikanischen Botschaft beantragen und
das nur, weil ich in Miami zwischenlanden muss. Also ein neuer Pass, das
heisst Fotos machen und Formulare ausfüllen und da der Pass in der
Schweiz so beliebt ist, bedeutet das auch 2-3 Monate Wartezeit. Gut bin
ich schon jetzt im Konsulat vorbeigegangen!
Heute Donnerstag wollte ich im Internet endlich die neuen Seiten
aufschalten, aber da fehlte ein Kabel. Die Telefonkabel in den Internet-Kaffees
sind breiter. Freundlicherweise hat mich jemand mit dem Auto in 3 grosse
Computergeschäfte gefahren - doch Fehlanzeige, das benötigte
Kabel war nicht zu haben. Morgen geht die Suche weiter.
Der guatemaltekische Kunstmaler Carlos López hat mir
mein grosses, für die Casa San Benito bestellte
Bild, gebracht. Eine Maya Frau mit ihrer Tochter, Vulkan und Pflanzen
in Kubismus-Stil gemalt. Ich finde es wunderschön. Ich habe noch
von anderen Bildern Fotos gemacht, und Carlos wird mir einen Text bringen,
in dem er sich, sein Leben und seine Kunst vorstellt. So entsteht die
nächste Seite auf meiner Home-Page. In 2-3 Wochen werden auch die
anderen Bilder zu bestaunen sein.
Diskussionen in der "Defensoria Maya", die das Büchlein
über das Maya-Recht
(Nociones del Derecho Maya), das ich am Übersetzen bin, herausgegeben
hat. Da habe ich festgestellt, dass das Denken der Maya und ihre Sprache
schwer zu übersetzen sind. Ich habe das Gefühl, die Maya denken
wie in 2 verschiedenen Welten. In der spanischen Sprache und in ihrer
eigenen Maya-Sprache. Unterdessen habe ich angefangen das Buch über
die "Anwedung des Maya-Rechts" zu lesen. Viel Übersetzungsarbeit
wurde da geleistet, indem die für uns komplizierten Maya-Redewendungen
ins moderne spanisch übersetzt werden. Mit Hilfe dieses Buches werde
ich wohl nach einiger Zeit eine für uns Europäer verständliche
und brauchbare Übersetzung zustande bringen.
Ich war eingeladen, an einer Maya-Zeremonie teilzunehmen. Es
war für mich sehr eindrücklich, auch weil der Maya-Priester
mich direkt angesprochen hat. Ich sei nicht per Zufall hier,
meinte er, sondern habe eine Aufgabe. Es werde so viel falsches über
Mayazeremonien erzählt, das nicht stimmt. Ich könne jetzt
den Menschen in meinem Land erzählen, was eine Mayazeremonie ist
und was die Maya damit ausdrücken wollen, warum sie die Zeremonien
feiern. Ich habe soviel Eindrücke und auch Worte mitgenommen, dass
ich im Moment nicht darüber reden möchte. Vor allem, weil ich
nichts Falsches weitervermitteln will. Ich hoffe, ich treffe bei meinem
nächsten Aufenthalt den Mayapriester wieder, um rückzufragen
und um Erlaubnis zu bitten, dass ich die Gedanken über Internet weiterzugeben
und eine fortlaufende Seite über die Kosmovision der Maya aufbauen
darf.
(Foto: das Heilige Feuer der Maya)
1. Aufenthalt: (14.-18.5.) im
Behindertenheim "Hogar del Niño Minusvalido" in Quetzaltenango
- ich fotogtafiere, Elvin filmt mit der Video- Kamera und ich bin vollauf
damit beschäftigt, einige Kinder zu interviewen
und immer wieder das gefilmte auf dem kleinen Bildschirm der Kamera
vorzuführen. 4 spannende Seiten sind entstanden, mit dem Brief
von Pater Juan Luis und Sor Julietta, in dem sie das nach einer kurzen
Einführung meinerseits das Heim
vorstellen, der kurzen Geschichte
des Heims, den Interviews
mit den Kinder und Fotos
der Kinder und des Heims. Und natürlich nicht zu vergessen, die
Adresse und Kontonummer für eine direkte Überweisung von
Spenden.
Mein Abflug:
8. Mai 2003 ab Basel 7.00 mit British Airways über
London - Miami - Guatemala
In Guatemala Stadt wohne ich im Casa San Benito Tel: 00502
253 90 56 Fax: 00502 232 71 53
Zwischen den verschiedenen Aufenhalten bin ich immer wieder
im Casa San Benito
Am 10.5. - 12.5. schnell mein Gepäck nach Cahabón
gebracht.
privat
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