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AktuellAktuell 12. Oktobr 2009Ich bin in der Schweiz angekommen, mit Hund und Gepäck. Ich geniesse das Haus und die Kälte. Jetzt gilt es, mein Haus wieder in Besitz zu nehmen. Vieles suche ich und finde es noch nicht. Von vielem, das ich finde, wusste ich nicht einmal mehr, dass ich es besitze. Jetzt gilt es, meine gualtemaltekischen Kostbarkeiten in meine Schweizer Heimat zu integrieren. Ob sich wohl meine Mayamasken mit den Wallisermasken verstehen. Ich denke oft an Cahabón und Guatemala und hoffe, dass meine Arbeit Früchte trägt und die Schule die Projekte der Familiengärten, Kleintiermedizin, Backen und Kommerzielisierung weiter führt. Ich werde im Frühling aller Wahrscheinlichkeit nach eine Pfarreileitung übernehmen. Aktuell 1. Oktobr 2009 Ich bin am Aufräumen, Wegwerfen, Packen, Verschenken, Abschied Nehmen - traurig so viel Freunde zurückzulassen - freue mich auf die Schweiz, mein Haus, die FreundInnen, den Schnee - eine Zerreissprobe. Ich werde einen meiner Hunde mitbringen, ob er einen Kulturschock haben wird? Die Hundekommunikation funktioniert hier anders. Ich habe versucht alles so zurückzulassen, dass es weiter funktioniert - die Gärten, Impfen und Basismedizin für Hühner und Schweine, bessere Ernnährung, das Backen von Brot und Kuchen, die Kommerzialisierung. Es tut trotz aller Freude auf die Schweiz sehr weh. Ich hoffe, bald viele von Euch in der Schweiz und Europa zu sehen oder zu hören. Aktuell 15. April 2009 Ich bin immer noch in Cahabón. Wir sind im Februar in die neue Produktionsstätte eingezogen. Bis dahin, haben wir in meinem Häuschen produziert und verpackt. Jetzt haben wir recht viel Maschinen und auch etwas mehr Platz. Ab nächster Woche werden wir auch noch ein eigenes Lager haben. WO WIR ARBEITEN
EINIGE UNSERER PRODUKTE
Aktuell 1. November 2008 Ich bin wieder zurück in Cahabón. Wir werden anfangen für die Weihnachtszeit zu produzieren. Vor allem Schokolade zum Essen und zum Trinken. Aktuell 1. September 2008 Schon wieder Zeit um in die Schweiz zu fahren. Einiges zu erledigen, FreundInnen besuchen und einfach einmal Ferien machen. Viel haben wur gearbeitet. Ich habe schon seit einiger Zeit von meiner Arbeit mit den Familiengärten, den Frauen in den Dörfern und den Promotorinnen zu einem neuen Arbeitsfeld gewechelt. Kommerzialisierung. Wir versuchen die hier angebauten Produkte zu verabeiten und zu verkaufen. Dazu gehören Kakao, Chili, Zimt, Pfeffer, Nägeli, Gelbwurz (Grundgewürz für Curry), Karkadentee, Maniok, Süsskartoffeln, Taro, Achiote, Sesam und Noni (Frucht für Medizinal-Saft). Wir sind stets am Entwickeln von neuen Produkten und am Verbessern bestehender Produkte. Aktuell 31. Dezember 2007 Ende Jahr, Zeit der Rückbesinnung und Zeit zum vorwärts schauen. Die Änderungen in Cahabón gehen rasend vor sich. Die Menschen haben viel aufzuholen. Aber der Konsumismus reitet mit. Die Menschen wollen auch teilhaben am Reichtum und so kaufen sie die angebotenen meist chinesischen Billigstwaren, Kleider, Spielsachen, Gebrauchsgegenstände, die nach kurzer Zeit ausgedient haben. Taxis und viele Kleinbusse machen das Leben zwar etwas angenehmer für Menschen, die weit weg wohnen, verteuern dieses aber auch. Die Lebensmittelpreise schnellen in die Höhe. Auch die Grundnahrungsmittel. Andererseits steigen auch die Preise für Kardamom ( von ca. Sfr 0.10 auf fast Sfr 1.00 für ein halbes Kilo) , Kaffee und Kakao. Diese steigenden Preise für die Produzenten macht aber niemals die Erhöhung der Kosten des Lebens wett. In den 4 Jahren, die ich hier bin, hat sich der Preis des Benzin mehr als verdoppelt. Und da hier keine Kontrolle, geschweige denn ein Preisüberwacher existiert, werden die Preise zum Beispiel des Benzins am selben Tag erhöht, an dem der Weltmarktpreis des Benzins erhöht wird - ob Reserve vorhanden oder nicht, spielt eine Rolle. Es scheint auch, dass die meisten Tankstellen eine Preisabsprache haben. Nur wenige Tankstellen gibt es, die da ausbrechen. Mit den steigenden Benzinpreisen werden fast alle anderen Preiserhöhungen gerechtfertigt - Strom, Gas, Lebensmittel, Transport. Die Löhne der Arbeiter aber steigen kaum. Und so leiden wieder einmal die Armen und die Arbeiterklasse unter den hohen Preisen des Lebens. 2008 übernimmt eine neue Regierung das Ruder. Viele Hoffnungen auf Besserung gibt es nicht, aber wer weiss, vielleicht hat das guatemaltekische Volk für einmal etwas mehr Glück mit seinen Regierenden. Und so fangen wir mit verhaltener Hoffnung auf strukturelle Verbesserungen das neue Jahr an. Mit den allerbesten Wünschen auch für Euer alle für das neue Jahr 2008. Aktuell anfangs Juni 2007 Die Zeit geht im Flug vorbei. Viel Neues ist entstanden hier in Cahabón - einiges haben wir nicht geschafft, wie wir uns das vorgenommen haben. Neu dazu kommt jetzt die Kommerzialisierung von einigen Produkten, die in Cahabón produziert werden wie Zimt, Pfeffer, Schokolade, Maniok und weiteres. Am 17. Juli werde ich in die Schweiz fliegend da 2 Monate bleiben. Ausruhen, nach dem Haus schauen, Leute treffen, das Jubiläum von Fidei Donum (www. fidei-donum.ch), Vorträge halten und Geld sammeln. Ich hoffe, ich werde viele von Euch treffen. Aktuell anfangs Juni 2006 Am 6. Juni fliege ich wieder zurück nach Guatemala. Ich danke allen für die zahlreichen Begegnungen und die grosszügigen Spenden. Sie haben mich in meiner Arbeit gestärkt und Mut gemacht. Wie immer hat es lange nicht für alles gereicht, das ich mir vorgenommen habe. Ich werde noch einige wenige Tage in der Hauptstadt bleiben und so versuchen, wenigstens die Homepage auf den neusten Stand zu bringen. Danach werde ich mich wieder in die Arbeit in Cahabón stürzen und die Wärme, die ich hier meist vermisst habe geniessen oder mich wieder nach der Kühle der Schweiz sehnen. So ist eben das Leben. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Sommer. Bis nächstes Jahr. Aktuell mitte April 2006 Vom 21. April bis 6. Juni 2006 werde ich in der Schweiz sein. am 6. Mai in Spiez in der Pfarrei Bruder Klaus am 12. Mai in Biel in der Pfarrei Santa Maria am 27./28. Mai in der katholischen Pfarrei Arth In dieser Zeit werde ich die Homepage aktualisieren und auch die neusten Fotos aufschalten. Vieles ist neu am Entstehen in unserer Arbeit. Neben den 160 Familiengärten, die wir zur Zeit betreuen, arbeiten in Chiacach 16 SchülerInnen der 7.-9. Klasse mit einem Familiengarten. Im Dezember fingen sie mit dem Bau eines grösseren Fischteiches an. Seit dem 3. April füttern und betreuen sie 300 Fische. In Chaslau lernen 12 Frauen weben. In Chatela haben wir zusammen mit den Frauen eine Salbe auf natürlicher Basis gegen Fusspilz hergestellt. In El Carmen lernten die Frauen eigenes Hühnerfutter herzustellen. Im Radio stahlen wir monatlich ein neues Rezept mit einheimischen Blatt-Gemüsearten aus. So machen wir kleinste Schritte in Richtung einer Verbesserung der Nahrungssituation aber auch der Gesundheit. Ich hoffe, dass ich viele von Euch sehen oder wenigstens hören kann und freue mich auf viele Begegnungen in der Schweiz. Ich hoffe bis bald. Helen Aktuell anfangs Juni 2005 Seit 12. Mai bin ich wieder in Cahabón. Es ist heiss und trocken. Die Regenzeit lässt auf sich warten. Eigentlich sollte schon seit Mitte Mai der Regen angefangen haben. Aber leider regnet es kaum und ist viel zu heiss. Der Mais hat Schwierigkeiten zu keimen. In Cahabón habe ich alles sehr gut angetroffen. Die Promotorinnen haben sehr gut gearbeitet und mein Kollege Don Arnulfo, der in meiner Abwesenheit die Promotorinnen chauffiert und begleitet hat, hat sehr gute Arbeit geleistet. Es ist unwahrscheinlich, was in den Gärten alles wächst, trotz der Trockenzeit: Rüebli, Kohl, Randen, Mangold, Blumenkohl, Mostaza (Blattgemüse), Kohlrabiblätter, Bodenkohlrabi, Blatt-Sellerie, Tomaten, Gurken, Portulak..... Die Frauen strahlen. Die Kinder essen rohe Gurken und Rüebli... Es ist eine Freude, die strahlenden Augen der Menschen zu sehen. Neuere Fotos aus dem Prozess mit den Familiengärten findet ihr hier, den neusten Bericht hier. Aktuell Mitte Februar 2005 Ich fliege am 13. Februar in die Schweiz. Ein Abend in Uzwil, 2 Gottesdienste in Spiez, einkaufen, Nacharbeiten, Arzt, Zahnarzt und so verfliegt die Zeit. Vom 3. Aprilbis 2. Mai bin ich mit der Frauen-Kulturaustausch-Gruppe in Vietnam. Kennlernen anderer Kulturen, Samensuche, Landwirtschaft, Gemüseanbau, Gerichte, Essen werden wohl meine Hautinteressen sein. Dann 5 Tage in der Schweiz und am 7. Mai geht es wieder zurück nach Guatemala. Aktuell Ende Dezember 2004 Es ist kalt in Guatemala, in Cahabón tagsüber um die 20 Grad und nachts bis 16 Grad - und das ohne Heizung. Wenn die Sonne ein wenig durch den wolkenverhangenen Himmel blickt, wird es für einen Moment etewas wärmer. In Cobán, Guatemala Ciudad und den höher gelegenen Orten ist es bitter kalt. Am 3. Januar geht die Arbeit mit den Familiengärten weiter. Vom 13. Februar bis am 2. April 2005 bin ich in der Schweiz und über Zweisimmen zu erreichen. Neuere Fotos aus dem Prozess mit den Familiengärten findet ihr hier, den neusten Bericht hier. Aktuell anfangs September 2004 Im Moment sitze ich in Guatemala-Stadt, um die Homepage zu aktualisieren und den Rundbrief zu schreiben. In Cahabón komme ich zu nichts Derartigem mehr. Seit anfangs März arbeite und wohne ich in Cahabón und arbeite mit den Frauen - Familiengärten anlegen, Gemüse kennen lernen, das neue Gemüse kochen lernen und vieles mehr - einen ausführichen Bericht und viele Fotos findet Ihr hier und im neusten Rundbrief. Aktuell Februar 2004 Ich sitze in Zweisimmen. Fast alles ist erledigt. Am 1. März fliege ich wieder nach Guatemala. Die aktuelle Lage: Ich werde die nächsten 3 Jahre in der Landwirtschaftsschule in Cahabón mit arbeiten, in einem separaten Prozess/Projekt, das in der Landwirtschaftsschule integriert ist. Meine Aufgaben:
Für mich einen Lohn in Guatemala, von dem ich dort bescheiden leben kann, Unterkunft und Büro, 1 Pick-Up, eine 100% Angestellte, die mich begleitet, übersetzt und mit mir mitarbeitet. Meine Sozialkosten – PK, AHV, Krankenkasse, Unfallversicherung – übernimmt die Dienststelle Fidei Donum von der Schweizer Bischofskonferenz. Einen Teil meiner weiteren Kosten in der Schweiz und in Guatemala übernimmt für 1 Jahr die röm. kath. Gesamtkirchgemeinde Bern. Für meine Arbeit mit den Frauen bin ich auf Spenden angewiesen: Samen, junge Fruchtbäume, Gartenwerkzeuge, Spritzkannen, Gartenzäune, frauenspezifische Ausbildung der Frauengruppen wie z.B. Häkeln (ihre traditionellen Blusen) oder Ausbildung für die Führung einer „Frauenbank“ in den Dörfern..., Räume für die Frauenarbeit in den Dörfern, Wasserleitungen zu den Häusern, bzw. den Gärten..... Alle Spenden kommen ohne Abzüge den Projekten zu gute. Eine Abrechnung erfolgt einmal pro Jahr an alle SpenderInnen. Spendenkonto: PC 30-204733-6 Helen Hagemann, Guatesol, 3770 Zweisimmen Danke allen, die mich hier in der Schweiz unterstützt und ermutigt haben. Aktuell - 5. Oktober 2003 Ich sitzte in Guatemala Stadt im Casa San Benito und überarbeite die Seiten der Homepage. In Cahabón komme ich einfach nicht dazu. Und es gibt vieles zu überarbeiten. Ich habe mich entschlossen, für längere Zeit in Guatemala zu bleiben, falls es meine Gesundheit auch weiterhin zulässt und ich das nötige Geld für meine laufenden Kosten und für meinen Lebensunterhalt finden kann. Ich habe deshalb mein Projekt neu überarbeitet und dem angepasst, was ich hier vorgefunden habe. Einen neuen Rundbrief möchte ich auch verschicken, damit alle über meine Absichten informiert sind. Das Projekt in Purulhá, das die Gesamtkirchgemeinde in Bern bezahlt hat, macht rasend schnelle Fortschritte. In kürzester Zeit wurden dort Familiengärten in Terrassenform in den steilen Hängen angelegt. Die Frauen sind fleissig am Arbeiten und am Säen. Ich war einen ganzen Tag dort unterwegs und habe die grosse Arbeit der Menschen bewundert. Ich arbeite ziemlich eng mit den Leuten inPurulhá zusammen, da auch ich Familiengärten anlegen möchte. Allerdings sind die Bedinungen grundverschieden. Huch - im Moment regnet es so stark, dass man ausser dem Regen nichts mehr hört und kein Fenster mehr dicht hält. Da es im Moment eher zu wenig regnet, ein Segen. Anfangs November werden Vertreterinnen von Frauengruppen aus Purulhá uns in Cahabón besuchen. Zusammen werden wir zwei Dörfer besuchen und am 2. Tag kommen Vertreterinnen aus Cahabón in die Schule um die Frauen zu treffen. Austausch - Kennen lernen der Schule und der je anderen Lebenswirklichkeiten. Spannend, weil ich weiss, dass kaum eine der Frauen aus ihrem Dorf allein herausgekommen ist - und Purulhá ligt doch 170 km weit weg. Doch in beiden Orten wird q'eqchi' gesprochen. Was ich in Cahabón so alles mache, könnt ihr im Rundbrief oder im Projekt nachlesen. Ich werde noch bis am 11.10. hier im Casa San Benito bleiben, und alles auch auf Home-Page laden, dann gehts wieder zurück nach Cahabón. Übrigens werde ich wirklich am 30. November zurückfliegen in die Schweiz, wenn nichts Gravierendes dazwischen kommt. Vorher gibt aber noch viel zu erledigen. Vor allem neue Aussaat, die Schüler lernen, wie man den Garten wässert - hier fast jeden Tag nötig.... In Rabinal war ich auch - bei den Weberinnen. Leider ist bis jetzt noch kein Auftrag reingekommen. Die 2 Gruppe der Weberinnen, die die breiten Stoffe webt, hat im Moment einen Auftrag und ist nicht in der Lage, weitere Aufträge anzunehmen. Neu auf der Home-Page sind nun 3 Reisen nach Guatemala ausgeschrieben. Ich möchte versuchen, mit Reiseangeboten einen Teil meines Lebensunterhaltes zu verdienen. Also bitte NEU - NEU - NEU REISEN NACH GUATEMALA - eine ab 16. Dezember mit Weihnachten in Cahabón und Neujahr im Regenwald von Tikal - Anmeldeschluss 10. November! - die 2. Reise ab 2.4.2004 mit Karwoche und Ostern an Orten, wo noch viel Bräuche gelebt werden - Chichicastenango, Antigua und Rabinal - die 3. Reise ab 3. Juli mit Hauptthema Mayareligion ist noch nicht ganz ausformuliert. Bitte schaut doch mal rein und macht Reklame dafür. Die Reisen sind wirklich gut. Ich wäre sehr froh, wenn die Reisen zustande kämen. Dann müsste ich nicht soviel betteln. Ich werde bis zum 30. November noch einiges unterwegs sein und dann in der Schweiz frieren, nehme ich an. Ich friere ja schon hier in Guatemala Stadt. Ich hoffe Euch alle - oder wenigstens einen Teil von Euch bald zu sehen. Liebe Grüsse. Bis bald Helen 4. Aufenthalt Seit 3. Juni bin ich nun in Cahabón. Das Wetter - eigentlich müsste Regenzeit sein, aber es regnet kaum.
Tagsüber zwischen 34 und 38 Grad, nachts zwischen 22
und 25 Grad. Dazu eine Luftfeuchtigkeit von 100%. Im
morgen haben wir hier immer Nebel.In der Hauptstadt scheint es sehr viel zu regnen. Eine Auto-Unterführung ist eingestürzt. Und Überschwemmungen sind an der Tagesordnung. Seit meiner Ankunft bin ich fleissig am q'eqchi' lernen, jeden Werktag eine Stunde Unterricht. Doch als erstes
habe ich mein Zimmer gestrichen - melone und weiss - und
mich eingerichtet. Scanner, Drucker und Laptop
installiert und die Bücher eingeordnet. Am 21. - 23.
waren wir mit 2 Lastwagen voll Schüler in Tikal - 2
Tage Fahrt, 1 Tag Tikal. Im ganzen 60 Schüler und 4
Lehrer haben dort ihre Wurzeln kennengelernt. Tikal, im
Norden von Guatemala gelegen, war eines der grössten
Mayazentren in seiner Blütezeit (250 - 900 n.Chr.).
Unterdessen ist auch mein Computer endlich so
eingerichtet, dass ich über das Netz der
Universität Landívar in Cobán meine
Homepage ohne grosse Probleme aktualisieren und die Mails
von Tisaclinet über Telefonleitung abholen kann.
Leider habe ich letztes mal einen Virus eingefangen, der
mir einiges kaputt gemacht hat, aber jetzt sollte alles
wieder funktionieren. Nur meine Steuererklärung
musste ich löschen. Der Virusscanner kam einfach
nicht darüber hinweg. Neu auf der Homepage sind die
Produkte der Weberinnen der Kooperative
Ixoquib aj Keem aufgeschaltet. Auf der Seite der
Landwirtschaftsschule gibt es einige neue Fotos. Seit
dem letzten Rundbrief findet ihr unter
Fotos Rabinal viele neue Fotos, die alle durch einen
Klick vergrössert werden können mit vielen
Erklärungen zu den religiösen Sitten und
Gebräuchen in Rabinal, unter
Behindertenheim Kinder Fotos, Geschichte und
Interwievs mit einigen Kindern (siehe auch 1.
Aufenthalt). Mit dem Knopf (Frauengesicht) auf der
Startseite kommt ihr auf die Seite mit
Frauengesichtern - Frauengesichter voller Würde
und Lebenserfahrung. Unter den Fotos -
Fotos Guatemala findet ihr die Früchte der
Cashew-Nüsse und unter Rundbriefe den neusten
Rundbrief.3. Aufenthalt (ab 26.5.) in Rabinal. Gemeinsam mit den Weberinnen werden wir ihre 2 Seiten aufbauen, Texte, Geschichte und Fotos von ihren Produkten zu verkaufen. Irgendwann gegen Ende der Woche werde ich dann nach Cahabón aufbrechen und mich dort einrichten. 2. Aufenthalt: (19.-25.5) im Casa San Benito in Gatemala Stadt. Aufarbeiten der Homepage und Übersetzung der diversen Seiten auf spanisch. Kauf von Scanner und Drucker und jetzt habe ich auch ein Handy! - oder Celular, wie es hier heisst. Allerdings funktioniert es nicht in Cahabón, nur wenn ich anderswo unterwegs bin 00502 892 28 12. Das Geld von der Gesamtkirchgemeinde Bern für das Projekt der Familiengärten in Purulhá von Prodessa überbringen. Ihr glaubt gar nicht, wie schwierig es ist, das Geld hier loszuwerden. Traveler-Checks habe ich für die $5000.- Nur will keine Bank die Checks akzeptieren, genauer, erst, wenn die unterschriftsberechtigte Person des Bankkontos der Institution Prodessa in einem Brief mit den Checknummern, meiner Pass-Nummer und meinem Namen bestätigt, dass sie die Verantwortung übernimmt. Und diese Person war nicht anwesend (hat sich nach 2 Std. Warten herausgestellt!).Also muss die Übergabe 4 Tage verschoben werden. (4 Tage später: Wir sind wieder auf der Bank, jetzt mit dem verlangten Brief, den Checks und allen Ausweisen. Nur der zuständige Herr auf der Bank ist erst nach einer Stunde auffindbar. Und jetzt fehlt ein Stempel auf jedem Check, ein Stempel von Prodessa. Also ein Telefonanruf in die Prodessa und jemand bringt eine halbe Stunde später einen Stempel mit Stempelkissen! Aber jetzt dauert es nochmals eine halbe Stunde und einige Unterschriften, bis ich das Geld endlich los bin. Heute wurde hier in der Zeitung über einen Skandal berichtet. Der Vizepräsident hat zusammen mit anderen noblen Herren 30 Mio US$ aus der einzigen Krankenversicherung, die es hier gibt "geklaut" und ins Ausland verschoben. Mit grossen Beträgen scheinen Bankgeschäfte einfacher zu sein!) Aufs Schweizer Konsulat, mich anmelden und erfahren, dass die USA unsere alten Schweizer Pässe (den ich gerade noch verlängert habe) nicht mehr akzeptieren, weil sie nicht elektronisch lesbar sind. Also - entweder einen neuen Pass bestellen - oder aber für die Rückreise ein VISUM bei der amerikanischen Botschaft beantragen und das nur, weil ich in Miami zwischenlanden muss. Also ein neuer Pass, das heisst Fotos machen und Formulare ausfüllen und da der Pass in der Schweiz so beliebt ist, bedeutet das auch 2-3 Monate Wartezeit. Gut bin ich schon jetzt im Konsulat vorbeigegangen! Heute Donnerstag wollte ich im Internet endlich die neuen Seiten aufschalten, aber da fehlte ein Kabel. Die Telefonkabel in den Internet-Kaffees sind breiter. Freundlicherweise hat mich jemand mit dem Auto in 3 grosse Computergeschäfte gefahren - doch Fehlanzeige, das benötigte Kabel war nicht zu haben. Morgen geht die Suche weiter. Der guatemaltekische Kunstmaler Carlos López hat mir mein grosses, für die Casa San Benito bestellte Bild, gebracht. Eine Maya Frau mit ihrer Tochter, Vulkan und Pflanzen in Kubismus-Stil gemalt. Ich finde es wunderschön. Ich habe noch von anderen Bildern Fotos gemacht, und Carlos wird mir einen Text bringen, in dem er sich, sein Leben und seine Kunst vorstellt. So entsteht die nächste Seite auf meiner Home-Page. In 2-3 Wochen werden auch die anderen Bilder zu bestaunen sein. Diskussionen in der "Defensoria Maya", die das Büchlein über das Maya-Recht (Nociones del Derecho Maya), das ich am Übersetzen bin, herausgegeben hat. Da habe ich festgestellt, dass das Denken der Maya und ihre Sprache schwer zu übersetzen sind. Ich habe das Gefühl, die Maya denken wie in 2 verschiedenen Welten. In der spanischen Sprache und in ihrer eigenen Maya-Sprache. Unterdessen habe ich angefangen das Buch über die "Anwedung des Maya-Rechts" zu lesen. Viel Übersetzungsarbeit wurde da geleistet, indem die für uns komplizierten Maya-Redewendungen ins moderne spanisch übersetzt werden. Mit Hilfe dieses Buches werde ich wohl nach einiger Zeit eine für uns Europäer verständliche und brauchbare Übersetzung zustande bringen. Ich war eingeladen, an einer
Maya-Zeremonie teilzunehmen. Es war für mich sehr
eindrücklich, auch weil der Maya-Priester mich
direkt angesprochen hat. Ich sei nicht per Zufall hier,
meinte er, sondern habe eine Aufgabe. Es werde so viel
falsches über Mayazeremonien erzählt, das nicht
stimmt. Ich könne jetzt den Menschen in meinem Land
erzählen, was eine Mayazeremonie ist und was die
Maya damit ausdrücken wollen, warum sie die
Zeremonien feiern. Ich habe soviel Eindrücke und
auch Worte mitgenommen, dass ich im Moment nicht
darüber reden möchte. Vor allem, weil ich
nichts Falsches weitervermitteln will. Ich hoffe, ich
treffe bei meinem nächsten Aufenthalt den
Mayapriester wieder, um rückzufragen und um
Erlaubnis zu bitten, dass ich die Gedanken über
Internet weiterzugeben und eine fortlaufende Seite
über die Kosmovision der Maya aufbauen darf.(Foto: das Heilige Feuer der Maya) 1. Aufenthalt: (14.-18.5.) im Behindertenheim "Hogar del Niño Minusvalido" in Quetzaltenango - ich fotogtafiere, Elvin filmt mit der Video- Kamera und ich bin vollauf damit beschäftigt, einige Kinder zu interviewen und immer wieder das gefilmte auf dem kleinen Bildschirm der Kamera vorzuführen. 4 spannende Seiten sind entstanden, mit dem Brief von Pater Juan Luis und Sor Julietta, in dem sie das nach einer kurzen Einführung meinerseits das Heim vorstellen, der kurzen Geschichte des Heims, den Interviews mit den Kinder und Fotos der Kinder und des Heims. Und natürlich nicht zu vergessen, die Adresse und Kontonummer für eine direkte Überweisung von Spenden. Mein Abflug: 8. Mai 2003 ab Basel 7.00 mit British Airways über London - Miami - Guatemala In Guatemala Stadt wohne ich im Casa San Benito Tel: 00502 253 90 56 Fax: 00502 232 71 53 Zwischen den verschiedenen Aufenhalten bin ich immer wieder im Casa San Benito Am 10.5. - 12.5. schnell mein Gepäck nach Cahabón gebracht. |
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| Helen
Hagemann info@guatesol.ch |
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