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KURZER GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK - BEHINDERTENHEIMS "HOGAR DEL NIÑO MINUSVÁLIDO HERMANO PEDRO"
Die Franziskanischen Schwestern von „La Asunción de San Marcos“ erklärten sich dazu bereit, die Verantwortung für das Wohl der Kinder und das Behindertenheim zu übernehmen. Am 10. Dezember 1989 kamen drei von ihnen im Behindertenheim an und installierten sich im grossen Pfarreisaal auf dem Gelände des Behindertenheims, da keine andere Wohnmöglichkeit vorhanden war. Zu diesem Zeitpunkt bestand das Heim aus dem grossen Pfarreisaal und vier kleinen Häuschen für insgesamt 20 behinderte Kinder. Mit Hilfe der Göttlichen Vorsehung konnten wir am 27. Oktober 1990 das neue Wohnhaus, das den Schwestern als Kloster dient, einweihen. Die Anzahl der behinderten Kinder nahm stetig zu, sodass wir daran denken mussten, einen Neubau in Angriff zu nehmen. Durch die grosse Hilfe des Heiligen Hermano Pedro, konnte am 4. Oktober 1990 der erste Spatenstich für die neuen Gebäude gemacht werden. Durch die grosszügige Hilfe der Spender und Spenderinnen machte der Neubau gute Fortschritte und konnte fast 4 Jahre später bezogen werden werden. Am Mittwoch, 2. August 1994, am Tag des Heiligen Bartolomé (Patron der Pfarrei), segnete der Erzbischof von Quetzaltenango, Monseñor Viktor Hugo Martínez die neuen Gebäude. Acht grosse, gut belüftbahre und helle Schlafzimmer mit je 2 Badezimmern, ein Schulbereich mit dem Kindergarten und vier Stufen Spezialschule, ein Therapieteil mit Sprachtherapie und Physiotherapie, die Küche, ein grosser Ess-, und Aufenthaltsraum, ein Grünbereich mit Schaukeln, breite helle Korridore, und eine Kapelle waren entstanden. Am 25. April 1996, am Festtag des Heiligen Hermano Pedro, weihte der emeritierte Bischof von Sololá, Monseñor Angélico Melotto das neu entstandene Heim ein. Zur Zeit befinden sich 71 Mädchen und Jungen, die
aus verschiedenen Teilen Guatemalas stammen im Heim. Sie
alle leiden unter verschiedenen Formen von Behinderungen
ohne grosse Hoffnung auf eine vollständige
Genesung. Bei der Hand genommen durch unseren Herrn, beschützt unter dem Mantel unserer Himmlischen Mutter und unterstützt durch die wirksame Hilfe des Heiligen Hermano Pedro gehen wir alle vom Behindertenheim vorwärts, ermutigt durch die kleinen Fortschritte und das Lächeln unserer geliebten Kinder. Unser Heim ist grosszügig konzipiert und gemütlich, aber Tag für Tag wächst die Anzahl der Kinder. Gross ist die Anzahl der Gesuche um Eintritt für neue Kinder, die wir leider nicht befriedigen können. Unser Traum ist es, das Heim zu vergrössern, um die vielen behinderten Kinder aufnehmen zu können, die noch bei ihren Familien wohnen, die aus Unwissenheit und Geldmangel nicht die Möglichkeit haben, ihre behinderten Kinder richtig zu unterstützen. Einige Erweiterungsarbeiten sind dank der Göttlichen Vorsehung Realität geworden und helfen vor allem für die Erziehung der Kinder. In dem neuen Gebäude befinden sich die Klassenzimmer, alle Therapieräume und Wohnraum für die Schwestern.
Ein neues wichtiges Gebäude ist am Entstehen - das Gebäude für die Wäscherei. Im unteren Teil werden 6 Industrie-Waschmaschinen ihren Platz finden und eine Schneiderei für die viele Flickarbeit. Im oberen Teil werden in 5 Zimmern Angestellte wohnen.
Der Wald ist schon ganz schön gewachsen und in diesem Jahr konnte auch den Kreuzweg mit einem breiten Weg auch für die Rollstühle einweiht werden.
Auch unsere Dankbarkeit im unserem Heim hat ihren festen Platz. Aber es sollen nicht nur Worte bleiben. Deshalb feiern wir jeden Samstag in der Kapelle, die unserer Mutter der Göttlichen Vorsehung geweiht ist, zusammen mit allen Kindern, den Schwestern und Angestellten eine Messe für unsere lebenden und verstorbenen Wohltäter und Wohltäterinnen. Pater Juan Luis Lazzaro –
Franziskaner Quetzaltenango, im September 2005 Hermano Pedro (Statue), Pater Juan Luis mit Manuelito und die Direktorin Sor Julieta im Eingang des Heimes, August 2005 HOGAR DEL NIÑO MINUSVÁLIDO |
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| Helen
Hagemann info@guatesol.ch |
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