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Ixoquib aj Keem - Kooperative von Weberinnen in San Gabriel Pasuj, RabinalIxoquib aj Keem (Maya-Sprache Rabinal Achí) heisst auf deutsch Weberinnen ![]() Die beste Hilfe für die Weberinnen ist der Kauf ihrer Produkte. Die Produkte zum Kaufen Die Farben Die Webart des Stoffes BESTELLEN PER INTERNET oder per Post Die Geschichte der Kooperative mehr Fotos VERKAUF - DIE PRODUKTE ALLE ARTIKEL SIND BIS 60 GRAD IN DER MASCHINE WASCHBAR - Achtung: 100% Baumwolle - geht immer etwas ein. Zu bezahlen im Moment auf mein Postcheckkonto in der Schweiz PC 49-8882-5 Helen Hagemann oder Obersimmentalische Volksbank, CH 3770 Zweisimmen, Konto-Nr: 16 2.010.739.00 6327 Helen Hagemann Ich selber verdiene an diesem Verkauf nichts. Ich bin im Moment nur die Vermittlerin zwischen der Webcooperative und Ihnen. Grössere Bestellungen können auch per Luftfracht zu besseren Konditionen verschickt werden. Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung, wenn Sie grössere Bestellungen machen möchten - auch für den Wiederverkauf. Ich kann auch eine direkte Verbindung zwischen den Weberinnen und Ihnen herstellen, falls Sie spanisch sprechen. Ob per Fax oder Internet müsste ich noch abklären. Sie können jeden Artikel in anderen Farben oder anderer Grösse bestellen. Und wenn Sie andere Wünsche haben, reicht ein Muster oder eine Farbzeichnung mit genauen Angaben und die Frauen können das weben. Die einzige Einschränkung: auf den Sitzwebstühle können nur 50 Centimeter breite Stoffe gewoben werden. Und - ich bi nur ca. alle 14 Tage am Internet. ACHTUNG: DIE FARBEN ÜBER INTERNET KÖNNEN VON DEN REALEN FARBEN ABWEICHEN! Wenn Sie sicher sein möchten, verlangen Sie doch bitte zuerst ein Farbmuster per Post. Q = Quetzal - die Währung in Guatemala Die Preise sind berechnet auf dem momentanen berechnet Kurs.Bei grösseren Abweichungen der Kurse muss ich die Preise anpassen. Die Weberinnen haben keine Ware im Lager. Was Sie bestellen wird gewoben. Es dauert also, bis Sie ihre Bestellungen erhalten. Bestellung weiterleiten, Garn einkaufen, weben, verpacken, verschicken und ca. 3 Wochen per Post unterwegs. Das dauert seine Zeit. Möchten Sie Weihnachtsgeschenke bestellen, bestellen Sie am besten schon sehr bald.
Geschichte der Produktions-Kooperative "IXOQUIB AJ KEEM” – Webfrauen, SAN GABRIEL PA-ZUJ R.L., Baja VerapazDer grösste Teil der Bevölkerung des Dorfes San Miguel Chicaj sind Maya Achí. Die Frauen haben die Fähigkeit zu Weben, können Farben sehr gut kombinieren und kennen das exklusive Muster der Region, das sie von ihren Müttern und Grossmüttern gelernt haben. Im Jahr 1990 fingen die Weberinnen in den ländlichen Weilern des Dorfes San Miguel Chicaj an, sich in Gruppen zu organisieren. Als erstes wurde eine Umfrage gestartet, um die Fähigkeiten der Frauen genauer kennen zu lernen. Die Fähigkeiten der Frauen sollten so besser genutzt und die Web-Muster und Produkte verbessert werden. Mit der Möglichkeit für den Markt zu produzieren und dem daraus anfallenden Verdienst sollten die Lebensbedingungen der Familien der Weberinnen verbessert werden. Die Weiler, die sich zu der Zeit organisierten waren: Chixolop, Las Minas, Chilajóm und San Francisco. Sie fingen in organisierten Gruppen an zu weben und erarbeiteten mit Hilfe eines von CIF organisierten Web-Spezialisten verschiedene Produkte. (CIF = Centro de Integración Familiar, ein guatemaltekisches Hilfswerk) Zu dieser Zeit erhielten wir wenig Bestellungen, weil wir den Markt zuwenig kannten. Mit Hilfe eines Kredits von CIF arbeiteten wir weiter an neuen Produkten und offerierten sie auf den Märkten von Antigua Guatemala und Panajachel. (2 der grössten Touristenmärkten) Damit wollten wir unsere Arbeit und unsere Produkte bekannt machen und neue Kunden finden. In den Jahren 1992 und 1993 unterstützte uns das CIF bei der Bildung eines Vorstandes. Jeder Weiler war mit 2 Weberinnen vertreten. Für unseren Hauptsitz wählten wir als Standort San Gabriel Pasuj. Deshalb mussten wir dort für 1 Jahr ein kleines Lokal mieten. Zu dieser Zeit waren wir 115 Teilhaberinnen und unsere Organisation hiess: Asociación de Tejedoras "La nueva Esperanza". (Vereinigung von Weberinnen “Neue Hoffnung”) Seit dieser Zeit treffen wir uns regelmässig und bilden uns weiter über Produktionskontrolle, Qualitätskontrolle und Administration, sowohl für den Vorstand als auch für die Teilhaberinnen. Der Web-Spezialist lehrte uns, das Material zu berechnen und zeigte uns, wie und wo wir am besten einkaufen. Er lehrte uns auch neue Muster und auch auf die Wünsche der Kundinnen einzugehen. Unsere ersten Kundinnen waren: Doña María Mercedes Rossi, Direktorin des CIF. Mit der Idee uns zu helfen, bestellte sie bei uns viele verschiedene Produkte, die sie unter ihren FreundInnen in der Hauptstadt zu verkaufen versuchte; Señora Helen Hagemann aus der Schweiz, die bis heute immer wieder Bestellungen für den Schweizer Markt macht; Señora Licenciada Klusmann, die bei uns einige Bestellungen für den US-amerikanischen Markt machte. 1995 begannen wir mit Hilfe des CIF und auf Vorschlag von Señora Helen Hagemann aus der Schweiz damit, durch INACOP (staatliche Institution für die Bildung von Kooperativen) eine Kooperative zu gründen. Wir glaubten, dass wir als Kooperative einfacher produzieren und verkaufen könnten. Das war eine langwierige Angelegenheit, aber endlich am 27. März 2001 waren wir eine Kooperative mit 25 Teilhaberinnen. Die Organisation als Kooperative brachte uns aber auch Probleme. Eine Kooperative stellt höhere Anforderungen an die Teilhaberinnen. Viele Frauen verliessen uns aus Angst, diesen Anforderungen nicht zu genügen. Von den ehemals 115 Teilhaberinnen blieben leider nur 25 Frauen. Die 25 eingeschriebenen Teilhaberinnen der Kooperative kommen aus den Weilern Chixolop, Las Minas, San Gabriel, Chilajóm und San Francisco. Wir leiten uns durch einen Administrationsrat, eine Kommission für Qualitäts-, und Produkteüberwachung und eine Kommission für Erziehung. Dies alles war ein harter Kampf von Maya-Frauen, die sehr gut weben können, wenig Schulbildung haben, die meisten Analphabetinnen sind und Mühe haben, spanisch zu reden. Der grösste Teil der Gruppe hat trotzdem einen Schritt nach vorne getan. Jetzt brauchen wir weiterhin die Unterstützung von Autoritäten und Entwicklungs-Institutionen, um weiter zu kommen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Arbeit unsere Familien ein schönes Stück weiter bringen können. Doña Alberta Tista Toj,
Präsidentin |
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| Helen
Hagemann info@guatesol.ch |
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