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Solar Pumpe - Repollal, Purulhá, Baja Verapaz - Wasser für 140 Familien

Die Solarpumpe wurde 1996 installiert.Repollal

Wasser-Vorratstank mit 3 Wasserhähnen Sept. 2002

In einem "siguán" (Tropfsteinhöhle, die nur von oben durch eine steile Leiter zugänglich ist) befindet sich in 50 Metern Tiefe die Fassung der Quelle. Mit einer Solarpumpe aus der Schweiz wird das Wasser in einen grossen geschlossenen Brunnen mit 3 Wasserhahnen hochgepumpt.

Repollal

Einstieg in den "siguán" mit einer Eisenleiter ca. 40 m nach unten 1996


Mit einer konventionellen Pumpe kann das Wasser wegen Einsturzgefahr des "siguán" nicht gefördert werden. Darum beschlossen wir 1996 eine Solarpumpe einzusetzen.


Zum Dorf Repollal
in der Gemeinde Purulhá, Baja Verapaz
Einwohner: 840 (140 Familien)
Distanz zum Zentrum
der Gemeinde: 8 km
Höhe über Meer: 2300m
Das Dorf kann nur zu Fuss erreicht werden. - ca 2 Std. Fussmarsch von Purulhá mit einem Höhenunterschied von ca. 400 Metern.

Repollal
Häuschen mit den 4 Solapanel auf dem Dach. Die Installation ist in vollem Gang. Die Leitungen liegen noch auf der Erde. Rechts neben dem Häuschen sieht man den Eingang in den "siguán" - dunkle Stelle.1996

Zum Projekt
  • Konstruktion eines Wasser-Vorratstankes von 3 x 3 x 0,7 m3 im "siguan".
  • Konstruktion eines Wassertanks von 2,50 x 2,50 x 1,60 m3 oberhalb des "siguan" mit drei Ausgängen für Wasser für die Versorgung der Bevölkerung


  • 1 Pumpe für tiefe Brunnen „Tiefbrunnenpumpe Shurflo 24VDC bis 70m, 9325 komplett für Solarpumpen
  • Anpassungswandler LCGBO, max. 5A
    beides geliefert von IWS Solar AG, 8494 Bauma
  • 4 Solarpanel Siemens M55, gekauft in Guatemala
  • 4 Batterien
  • 150 m Spezialseil
  • 150 m Schlauch
  • 150 m Kabel
  • 100 Stck Nylonbinder

Beratung und Konzeption: Jenni Ingeneering, Oberburg
Elektrische Installation und Hilfeleistung beim Bau und Inbetriebnahme: CIF Rabinal
Die Solarpumpe wurde 1996 installiert und läuft bis heute (April 2003) ohne Wartung und Unterbruch.

ANMERKUNG :
Das geförderte Wasser ist nur für den häuslichen Gebrauch vorgesehen. Der tägliche, gefährliche Abstieg in den "siguan" soll vermieden werden.

Das Projekt wurde bezahlt von der kath. Pfarrei St. Michael Pfarrei in Zug

Fotos vom September 2002 in Repollal

Repollal
Im Hintergrund das Häuschen mit den Solarpanel und den elektrischen Installationen. Die Männer sind gekommen, weil die Leiter in den Siguán an manchen Stellen so brüchig ist, dass ein Einstieg in die Höhle nicht mehr möglich ist. Während der Regenzeit aber wird zuwenig Wasser hochgepumpt. Sie sind am Überlegen, wie mit Zement eine Treppe gebaut werden könnte. Das Projekt ist aber noch nicht ausformuliert.
Repollal
Der Einstieg in den Siguán mit den Kabeln
und der Wasserleitung
und dem Anfang der Leiter.
Helen Hagemann
info@guatesol.ch

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